Boden, Bücher und Lärm…
…an drei Fronten hat sich ein wenig was getan. Zum einen ist der Boden praktisch komplett verlegt nun – morgen könnte das auch abgehakt sein und wir wieder einräumen dürfen. Das Bild ist nun trotz Sommerzeit zu einer Zeit entstanden, in dem wieder das kneipenübliche Schummerlicht vorherrscht und entsprechend wurds ein wenig wacklig. Ich sag jetzt nichts zu den Kameras gewisser Smartphones ;o)
Zum anderen, da kein Bild von: die Beschallung ist sichergestellt, zumindest technisch. Anlage und Boxen sind da, wenngleich noch verpackt. Das war nun eine leichte Hektikaktion kurz vor Ladenschluss im Saturn, aber was erledigt ist, ist erledigt, und wenn man immer das macht, was eben zeitlich noch reinpasst, kommt man auch in stressigen Zeiten voran.
Überhaupt, Saturn. Deren Unverdienste um die deutsche Sprach- und Werbelandschaft kann man an sich ja nicht tief genug einschätzen, aber ich fühle mich gezwungen, einen richtig feinen Service zu loben, aber rundum. Man motzt immer, wenns was zu motzen gibt, hier waren wir von Anfang bis Lager wirklich rundumversorgt, und das muss man anerkennen. Hiermit getan.
Wenn sich wer fragt, was man so abends zum Entspannen noch nebenher machen kann: Bücher sortieren, registrieren und mit Bookcrossing-IDs und -Stickern bekleben. Wer nicht weiß, was das ist: hier hab ich die Bookcrossing-Pläne im Westentor kurz vorgestellt.
Jedenfalls, das abends nebenher machen, dann hat man nach ein paar Tagen so einen Stapel wie den hier nebenan, und den kann man dann irgendwann ins Westentor-Regal stellen.
Mit Bürokratie und Versicherungen ist natürlich grade nach wie vor viel zu tun, das kann man nur meist eher selten fotografieren oder drüber bloggen. Aber es geht voran, wie immer. Zugegeben, seit einiger Zeit ohne Terminankündigung, aber ich denk, die können wir demnächst zumindest mal ansetzen.



zuoberst die schnipsel von kurt tucholsky – ich liebe die. das ist ein gutes omen, finde ich :)
normalerweise sortiere ich meine bücher aus und spende sie der bibiliothek der evangelischen kirchengemeinde hier im stadtteil.
ich kann den nächsten stapel einfach in’s westentor schicken, was meint ihr? WER freude an meinen büchern hat ist mir eigentlich egal – wichtig ist nur, DASS jemand freude dran hat.
Dass das eigentlich ein Aufruf zum Buecheraussetzen im Westentor ist, fiel dir jetzt als erste auf, das haben wir selber auch erst nach Kommentarlektuere bemerkt :) Insofern, ich bin ja fuer ein Vorbeibringen, weil Buecherpakete schicken doch auch Geld kostet, aber beim naexxten Berlinbesuch kann ich Kapazitaet planen oder, wie gesagt, Zimmer mit Schlafmoeglichkeit haben wir inzwischen ja auch eins :o)