Morgen (15.12.) erst ab 17.00 offen…
…weil wir haben recht kurzfristig nen Handwerkertermin. Morgen heißt es daher statt um 15 Uhr erst um 17 Uhr herzlich willkommen in der Kneipe zum Wohlfühlen, dann aber natürlich wie gewohnt.
Besuche Halbzeit, Innenstadt-West auf Qype
…weil wir haben recht kurzfristig nen Handwerkertermin. Morgen heißt es daher statt um 15 Uhr erst um 17 Uhr herzlich willkommen in der Kneipe zum Wohlfühlen, dann aber natürlich wie gewohnt.
…an drei Fronten hat sich ein wenig was getan. Zum einen ist der Boden praktisch komplett verlegt nun – morgen könnte das auch abgehakt sein und wir wieder einräumen dürfen. Das Bild ist nun trotz Sommerzeit zu einer Zeit entstanden, in dem wieder das kneipenübliche Schummerlicht vorherrscht und entsprechend wurds ein wenig wacklig. Ich sag jetzt nichts zu den Kameras gewisser Smartphones ;o)
Zum anderen, da kein Bild von: die Beschallung ist sichergestellt, zumindest technisch. Anlage und Boxen sind da, wenngleich noch verpackt. Das war nun eine leichte Hektikaktion kurz vor Ladenschluss im Saturn, aber was erledigt ist, ist erledigt, und wenn man immer das macht, was eben zeitlich noch reinpasst, kommt man auch in stressigen Zeiten voran.
Überhaupt, Saturn. Deren Unverdienste um die deutsche Sprach- und Werbelandschaft kann man an sich ja nicht tief genug einschätzen, aber ich fühle mich gezwungen, einen richtig feinen Service zu loben, aber rundum. Man motzt immer, wenns was zu motzen gibt, hier waren wir von Anfang bis Lager wirklich rundumversorgt, und das muss man anerkennen. Hiermit getan.
Wenn sich wer fragt, was man so abends zum Entspannen noch nebenher machen kann: Bücher sortieren, registrieren und mit Bookcrossing-IDs und -Stickern bekleben. Wer nicht weiß, was das ist: hier hab ich die Bookcrossing-Pläne im Westentor kurz vorgestellt.
Jedenfalls, das abends nebenher machen, dann hat man nach ein paar Tagen so einen Stapel wie den hier nebenan, und den kann man dann irgendwann ins Westentor-Regal stellen.
Mit Bürokratie und Versicherungen ist natürlich grade nach wie vor viel zu tun, das kann man nur meist eher selten fotografieren oder drüber bloggen. Aber es geht voran, wie immer. Zugegeben, seit einiger Zeit ohne Terminankündigung, aber ich denk, die können wir demnächst zumindest mal ansetzen.
Es wird viel über Handwerker geschimpft, und ich bin sicher, zumeist irgendwo zurecht, aber eben deswegen muss man auch sagen, wenn Sachen klasse laufen. Nach dem Rohrbruch war erst mal ein wenig Stillstand, ich schätze, bis die diversen Versicherungen sich durchkonfiguriert hatten, und nun: letzten Donnerstag die Wandverkleidung vorbereitet und letzter bodentechnischer Kleinkram erledigt, Samstag alter Estrich raus, heute neuer Estrich rein. Die nächsten drei Tage trocknen, und Ende der Woche kann so der neue Boden schon stehen.
So kommts, dass ich grade quasi veraltete Bilder hochlade, auf denen Anja grade unter anderem den Stand der Dinge stilgerecht begutachtet. Weil inzwischen siehts schon wieder ganz anders aus im Westentor. Drin machen können wir nun logischerweise bis Freitag nichts, aber das ist auch nicht schlecht, weil so kommt man wieder zu ein paar anderen Sachen (beispielsweise dem Blog hier).
Was noch witzig war: nach einigen eher unerquicklichen Ausmistaktionen (es ist erstaunlich, was man alles in einem stillgelegten Aufzugsschacht abkippen und anschließend eine Übergabe durchkriegen kann) haben wir endlich mal was nettes gefunden: hinter den Wandverkleidungen fand sich ein Indiz für ein vermutbares Jodie Foster-Faible irgendeines der Vorpächter. Keine Panik, wir hängens nicht wieder auf ;o) Immerhin aber wissen wir schon so ungefähr, was stattdessen noch bildertechnisch an die Wände kommt, aber das wird dann hier in diesem Kino erzählt, wenns denn soweit und in trockenen Tüchern ist.
Aber was ich auch schon sagen kann: die erste Bücherkiste für die Kneipe ist eingepackt worden übers Wochenende. Kurz zur Erklärung: wir haben schon ein paar kleine Regale hängen, und wenn die Kneipe dann aufmacht, wirds dort Bookcrossing geben. Wers nicht kennt: hier gibts Infos. Kurz gefasst: Bookcrossing ist eine Mischung zwischen Büchertausch, Flaschenpost und Internet. Man setzt Bücher aus, die man vorher fürs Bookcrossing registriert hat, und die kann sich jeder einpacken, lesen, weitergeben, wieder aussetzen usw., und wer mag, macht für das Buch einen Vermerk auf der Bookcrossing-Seite. Ein Buch, das ich so in die Welt geschickt hab, hat es so schon bis nach Südostasien geschafft. Und natürlich findet man auch immer wieder was nettes, was einen interessiert. Im Westentor wirds ein wenig Regalplatz, zum Teil bereits befüllt, für Bookcrossing geben, ich bin gespannt, wie das wird und denk, ein interessanter Anfangsbestand wird vorhanden sein :o)
Die solls immer geben, und nicht nur bei der Vorbereitung einer Kneipen-Neueröffnung, sondern bei allen Plänen, die man anlegt, sollte man die Worte “Widrige Umstände” neben alles andere hinschreiben und so mit Pfeilen auf alles zeigen lassen, was man vorhat. Dass genau vor der Kneipe eine Hauptwasserleitung explodiert, mag ein sehr anschauliches Beispiel für widrige Umstände sein. Nach dem ersten sich-Aufregen mal konkret, wie das nun kneipentechnisch aussieht, und ein paar optimistische Bilder.
Wie schon erwähnt: Der Boden stand unter Wasser, das Laminat ist hinüber, die Versicherungslage konkret noch offen, aber allgemein dahingehend geklärt, dass ein frischer Boden reinkommt. Alles andere scheint weitgehend in Ordnung zu sein, wir klopfen auf Holz. Das frustrierendste ist die Arbeit, die draufging – da haut man sich ein Wochenende mit Bodenverlegen um die Ohren, und ne Woche später wars alles für die Katz.
Seitdem steht ein wenig mehr im Westentor als vorhin. Zwei Gebäudetrockner bereiten den Boden, und unsere Möbel sind da. Die sind fein, das passt, und beim Erwerb kriegten wir gleich eine hybsch aussehende “Raucherzone”-Ausschilderung, die uns spontan hervorragend gefiel.
Hier außen ist auch schon die Fenstervergitterung frisch gestrichen, die jetzt auf einmal gefällt, statt irgendwie nach “Hm, wird man halt brauchen” auszusehen. Überhaupt war der Aufräumtag nach Rohrbruch ab sechs Uhr erstaunlich produktiv, da ist neben der Aufräumerei einfach auch so vieles gelaufen, und das war auch nötig – ist bekloppt genug, wenn man irgendwie nen Tag knechtet, um quasi nur auf dem Stand von vorhin zu sein.

Erster Kaffee nach dem Arbeitseinsatz im Westentor
Bzw. weiter zurück – denn das Laminat kam, wie befürchtet, hoch. Das nervigste ist eben die Verzögerung – grade ist aktuell wieder viel Ämterkram zu machen, aber einfach mit der Hand am Arm was zu machen, ist einfach ein klein wenig befriedigender, und drauf zu warten, bis man wieder konkret mit was weitermachen kann, frustriert eben ziemlich. Wir konnten aber immerhin feststellen: selbst der erste, unter etwas improvisierten Umständen entstandene Kaffee in der bald neugeöffneten Halbzeit am Westentor macht a) Laune und b) wach. Bei der Bodumkanne bleibts aber nicht.
Zusammenfassend: es kam einiges dazwischen, es ist aber alles weiter auf dem Weg bzw. im Griff, und wir werden fertig. Bald ;o)
Wir sind dabei, und nebenher sind auch noch einige Behördengänge zu erledigen, und natürlich will auch die Bank wissen, was wir so vorhaben. Es wird also niemandem langweilig grade :)
Damit es euch auch nicht zu farblos wird mit dem Warten: ein bißchen geknipst haben wir bei den ersten “richtigen” Renovierungsarbeiten – sorry, viel ists nicht, aber wir mussten arbeiten und kamen nur bedingt zum Fotografieren.
…es ist alles auf einem guten Weg. Weitere Berichte folgen bald :)
…zumindest für uns. Noch ist nichts festgenagelt, was die Eröffnung der “Kneipe zum Wohlfühlen” angeht, aber wir sind am Her- und Einrichten.
Ein paar Impressionen, wie das Westentor zur Halbzeit am Westentor 23 wird, wollen wir hier schon festhalten. Das Standardlayout des Westentor23-Blogs wird auch noch einer passenderen Gestaltung weichen, aber momentan gestalten wir in der vorhandenen Zeit lieber Kneipen als Kneipenblogs ;)
Liebe Grüße von
Anja und Richie